Mit Routinen zum erfolgreichen Blog

By Karin Cvrtila

Mai 24, 2018


Sie wissen vom Beitrag von letzter Woche, dass Sie Blogbeiträge regelmäßig veröffentlichen sollten. Die Frage ist nur wie hält man eine gewisse Regelmäßigkeit ein?

Schaffen Sie Routinen beim Blog Schreiben

Regelmäßigkeit ist die Zwillingsschwester der Verlässlichkeit. Wenn Sie eben in einem bestimmten Rhythmus Beiträge veröffentlichen, dann hilft diese Maßnahme, um eine Leserschaft aufzubauen. Gleichzeitig zeigen Sie Ihren LeserInnen, dass man sich auf Sie verlassen kann.

Regelmäßigkeit hilft jedoch auch Ihnen selbst beim Blog Schreiben, weil Ihnen das Blog Schreiben mit der Zeit immer leichter fallen wird. Hier müssen Sie mir nun einfach vertrauen, Sie kennen ja den Spruch „Übung macht den Meister“. Der Spruch nervt vielleicht manchmal, ja mich auch, ist jedoch häufig zutreffend.

Um tatsächlich jede Woche oder alle zwei Wochen einen Blog zu veröffentlichen, heißt natürlich, dass Sie diesen zuvor auch schreiben müssen. Und hier hilft es, wenn Sie sich selbst Routinen beim Blog Schreiben schaffen, bis der Prozess des Blog Schreibens Ihnen ganz automatisch erscheint.

Prozess? Von was redet sie da, werden Sie eventuell denken. Nun ja, das habe ich Ihnen bisher nicht verraten ;-), aber das Blog Schreiben selbst gliedert sich in verschiedene Aufgaben.

10 Schritte beim Blog Schreiben

Es ist nämlich so, dass Sie sich nicht hinsetzen werden und einfach einen Blogbeitrag runterschreiben und auf veröffentlichen klicken werden.

Üblicherweise werden Sie folgende Schritte einhalten, um einen Beitrag hervorzuzaubern:

  1. Blog Idee: zu Beginn steht immer die Idee, d.h. Sie müssen sich überhaupt ein Thema überlegen. Wie bereits beschrieben, hilft hier Ideen laufend zu sammeln und einen Redaktionsplan zu erstellen.
  2. Recherche: Sie wissen nun worüber Sie schreiben möchten, sehr gut! Im zweiten Schritt werden Sie meist eine kleine (oder auch größere) Recherche starten müssen, um Ihre Inhalte zusammenzustellen. Abhängig vom Thema werden Sie hier mehr oder weniger Zeit investieren müssen. Jedenfalls sollte zu Beginn eine Recherche von geeigneten Keywords stattfinden.
  3. Gliederung: als nächstes werden Sie sich eventuell in Ihre eigene Schulzeit zurückversetzt fühlen, indem Sie eine erste Gliederung für Ihren Blogbeitrag entwerfen. D.h. Sie werden grob die Über- und Unterschriften definieren und somit den Ablauf Ihres Blogbeitrags festlegen
  4. Entwurf: und dann geht es endlich ans Schreiben. Im ersten Entwurf bietet sich tatsächlich an, dass Sie den Beitrag in einem runterschreiben. Dieser wird im ersten Anlauf natürlich nicht perfekt sein, muss er auch nicht. Aber so kommen Sie in den vielzitierten „Flow“ und können Ihre Gedanken zu einem Thema auf einmal niederschreiben. Lassen Sie sich bei dieser Aufgabe nicht unterbrechen!
  5. Korrekturen und Feinschliff: im Grunde kommt noch ein Zwischenschritt, nämlich, dass Sie Ihren Blogbeitrag nun einfach ein wenig ruhen lassen. Erst dann lesen Sie ihn nochmals durch, korrigieren, gliedern und formulieren Sätze noch aus bzw. um. Und ja, Sie werden auch Passagen oder einige Sätze wieder löschen.
  6. Links einfügen: im Zuge der Korrekturen wird Ihnen auffallen, dass Sie einige links zu verwandten Beiträge setzen könnten, das schafft Mehrwert für Ihre Leser und freut übrigens auch Google.
  7. Bilder: Sie werden sich auch ein Beitragsbild überlegen und finden müssen. Achtung: Sie klauen hier bitte nicht einfach irgendein Bild, sondern achten sorgfältigst auf die Rechte des Bildinhabers. Oder Sie nehmen selbst Fotos auf, wenn Sie gerne und gut fotografieren können.
  8. Blick auf SEO: am Ende denken Sie noch kurz an Mr. Google und überprüfen allfällige Keywords.
  9. Endkorrekturlesen: leider sind Sie noch nicht ganz fertig 😉 Sie werden zum Schluß Ihren Blogbeitrag nochmals in aller Ruhe durchlesen und weitere Fehler ausmerzen. Ich garantiere Ihnen, dass Sie den ein oder anderen Rechtschreib-, Schlampigkeits- oder auch Autokorrekturfehler finden werden.
  10. Veröffentlichen: nun können Sie endlich auf den Veröffentlichungs-Button klicken und Ihr Beitrag erblickt die Welt.

Vorschlag für Routinen beim Blog Schreiben

Das hört sich nun nach jede Menge Arbeit an und ja ich gebe zu, ist es auch. Jedoch möchte ich nochmals auf das Thema Regelmäßigkeit und Routinen zurückkommen: je öfter Sie die oben genannten 10 Schritte durchlaufen, desto schneller werden Sie. Versprochen!

Diese 10 Schritte werden Ihnen irgendwann ganz automatisch vorkommen und Sie werden diese durchführen ohne viel darüber nachdenken zu müssen.

Hier hilft es enorm, wenn man Routinen schafft. Einerseits um tatsächlich regelmäßig Blogbeiträge zu veröffentlichen, andererseits um beim Blog Schreiben schneller zu werden.

Daher hier ein Vorschlag wie eine Routine beim Blog Schreiben aussehen könnte:

Tag 1: Sie haben eine Idee, machen eine kurze Recherche dazu, erstellen die Gliederung für Ihren Beitrag und schreiben einen ersten Entwurf. Das dauert übrigens nicht den ganzen Tag 😉

Tag 2: am nächsten Tag lesen Sie Ihren Beitrag in aller Ruhe nochmals durch und führen alle Korrekturen aus. Sie formulieren weiter aus, gliedern den Beitrag eventuell anders, streichen Sätze weg und das so lange bis Sie halbwegs mit dem Beitrag zufrieden sind. Ich meine wortwörtlich „halbwegs zufrieden“, weil Sie vermutlich mit Ihrem eigenen Beitrag nie 100% zufrieden sein werden.

Tag 3: am letzten Tag fügen Sie links hinzu, suchen ein geeignetes Bild, werfen einen Blick auf verwendete Keywords und veröffentlichen im Anschluß Ihren Beitrag.

Diese drei Tage sollten immer wieder die gleichen Tage der Woche sein. Bei mir ist Tag 1 immer der Dienstag, Tag 2 immer Mittwoch und Tag 3 heute Donnerstag, wenn ich den Beitrag veröffentliche. So weiß ich an diesen drei Tagen mittlerweile genau, dass ich diese Aufgaben zu erledigen habe, dafür muss ich nicht mal in meine To-Do Liste schauen. Die Macht der Routine!

Als fortgeschrittener Blogschreiber kann man übrigens gleich mehrere Beiträge auf einmal verfassen. Am Tag 1 erledigen Sie die Recherche, Gliederung und ersten Entwurf gleich für die kommenden vier (oder mehr) Beiträge. Welche das sind, sagt Ihnen Ihr Redaktionsplan. Am Tag 2 schreiben Sie alle vier Beiträge und am Tag 3 bereiten Sie alle vier Beiträge auf einmal für die Veröffentlichung vor.

Der Vorteil der fortgeschrittenen Methode liegt darin, dass ähnliche Aufgaben gebündelt werden und diese dadurch schneller erledigt werden, weil Sie in einer „Denk- und Handlungsweise“ drinnen sind und gedanklich zwischen den Aufgaben nicht ständig wechseln müssen. Und klar: Sie haben in 3 Tagen Inhalte für ein ganzes Monat produziert und können sich entspannt zurücklehnen.

Fazit

Wenn Ihnen das nun nach zu viel Arbeits- und Zeitaufwand aussieht, dann möchte ich Sie hier nochmals daran erinnern, warum Sie einen Blog schreiben sollen. Gleichzeitig möchte ich darauf hinweisen, dass Sie keineswegs 3 gesamte Tage an der Blogerstellung sitzen und Sie werden mit der Zeit die einzelnen Schritte immer schneller erledigen. Wichtig ist nur, dass Sie sich eine Routine zurecht legen!

Herzlichst, Ihre

Karin Cvrtila

PS Ich habe es übrigens mit der vorgeschlagenen Fortgeschrittenen-Methode versucht, die für mich jedoch nicht funktioniert hat. D.h. ich schreibe den jeweiligen Beitrag jede Woche neu und produziere nicht im Vorhinein. Das mag auch ein wenig typabhängig sein. Hier gilt die Devise: einfach ausprobieren, welche Routine für Sie besser passt 🙂

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