Erster Einstieg: Mr. Google hilft auch deiner Webseite weiter

By Karin Cvrtila

Mai 10, 2018


Du schreibst eifrig Blogbeiträge? Super!

Jetzt brauchst du nur mehr LeserInnen für deinen Blog. Du schreibst ja einen Blogbeitrag nicht für dich selbst. Du kannst und sollst natürlich auch versuchen LeserInnen über Social Media zu finden.

Aber ganz ehrlich: das wird nicht ausreichen …

Es gibt jedoch noch weitere Methoden, um Besucher für deine Webseite und somit deinen Blog zu gewinnen. Für eine davon musst du fast nichts machen. Klingt doch gut, oder?

Werbung bei Mr. Google

Die einfachste Variante: dein Beitrag wird einfach bei Google gefunden!

Da gibt es nur einen kleinen Hacken: du wirst nicht sofort auf der ersten Seite von Google zu finden sein, da es vermutlich bereits Beiträge zu deinem Thema gibt. Wir befinden uns nicht am Anfang des Internetzeitalters. Ja, leider!

Die gute Nachricht ist: du kannst selbst etwas dazu beitragen, um deinen Beitrag besser auffindbar zu machen.

Ja, die eine Möglichkeit wäre Google Adwords, also Anzeigen in Google zu schalten. Dies kostet jedoch Geld, abhängig von deinem Thema kann Werbung bei Google relativ teuer werden, und ist nicht immer erfolgsführend. Vor allem, wenn du viele Blogbeiträge schreibst, und das solltest du tun, dann wirst du nicht jeden Blogbeitrag extra bewerben.

Also widmen wir uns der einfacheren Methode.

Gefunden werden bei Mr. Google, aber wie?

Wir sind uns ja schon einig, denke ich, dass du für deine Leser und Besucher deines Blogs schreibst und nicht für dich selbst. Du hast vielleicht bereits Leser, die regelmäßig deinen Blog besuchen und schauen, was es so Neues gibt. Wenn dem so ist: Gratuliere, dann hast du dir bereits eine Leserschaft aufgebaut!

Aber mal ehrlich: Wie suchst du selbst nach Themen, die dich interessieren? Oder wie bist du gar auf diesen Beitrag gestoßen? Eben, wir googeln heute. Ok, manche verwenden auch andere Suchmaschinen wie Bing oder Yahoo, aber Google ist nun mal führend in diesem Bereich.

Du solltest daher recherchieren, nach welchen Suchbegriffen, sogenannten Keywords, in Google zu deinem Thema gesucht wird. Die einfachste Möglichkeit dazu ist, dass du einfach im Suchfeld von Google ein Keyword deines Beitrags eingibst. Google zeigt dir sofort, in welchem Zusammenhang nach deinem Keyword gesucht wird.

Wenn wir z.B. das Wort Schokolade eingeben (ja, das fällt mir jetzt gerade ganz zufällig ein ;-), dann wird von Google vorgeschlagen „Schokolade selber machen“ (ok, auf die Idee wäre ich jetzt gar nicht gekommen), „Schokolade Museum“, „Schokolade Kalorien“, „Schokolade ohne Palmöl“ und vieles mehr. Du siehst: du kannst dir hier auch einige Ideen für deine Blogbeiträge holen und weißt zusätzlich, dass es Leser gibt, die sich für dieses Thema interessieren und aktiv danach suchen.

Natürlich sollte im Blogbeitrag dann auch das Wort Schokolade oder in der Langvariante „Schokolade selber machen“ vorkommen. Sonst wird Google deinen Beitrag dazu nicht finden können. Das nennt man dann SEO (Search Engine Optimization). Damit ist es natürlich nicht getan, es gibt noch jede Menge weiterer SEO Maßnahmen.

Aber Achtung: du solltest es nicht übertreiben! Du schreibst noch immer für deine Leser! Also sollte nun nicht jedes zweite Wort „Schokolade selber machen“ sein. Der Text soll weiterhin entweder informativ oder unterhaltsam sein, im besten Fall beides.

Wie du deinen Blog-Beitrag für Google optimierst, habe ich in einer Schritt-für-Schritt Anleitung für dich aufbereitet.

Keyword-Recherche Tools, um auf Google gefunden zu werden

Neben der einfachen Keyword-Recherche in Google selbst, gibt es noch etliche weitere Tools, die dir die Keyword-Recherche erleichtern können. Viele davon zeigen dir nicht nur die möglichen Keywords an, sondern auch die Anzahl der Suchanfragen, das Konkurrenzumfeld, d.h. wie viel zu deinem Keyword geschrieben wird, und ähnliche Parameter.

Diese Tools sind teils kostenfrei, teils kostenpflichtig. Und ja, die kostenpflichtigen liefern dir noch weitere Zusatzinformationen. Aber für den Anfang empfehle ich dir mit einem kostenfreien Tool zu beginnen, um sich mit der Keyword-Recherche vertraut zu machen.

Eines dieser kostenfreien Keyword-Recherche Tools möchte ich dir vor allem ans Herz legen, weil die Webseite vom Design und der Idee auch besuchenswert ist: Answer the public. Diese Seite zeigt dir z.B. auch Fragen auf, nach denen gesucht wird. z.B. wollen manche wissen, wann Schokolade abläuft und sogar wo Schokolade wächst 😉 Ebenso gibt es zu etlichen Präpositionen Vorschläge in Zusammenhang mit einem Keyword.

Von Google selbst gibt es übrigens noch weitere Tools für deine Keyword-Recherche: den Keyword Planner, Google Trends und Google Correlate.

Wenn du in Google „Keyword Recherche“ eingibst, dann wirst du eine Menge an weiteren Tools finden. Achte dabei darauf, dass du zu Beginn mit einem einfachen Tool startest und dass du in dem Tool auch in deiner Sprache, ich nehme an Deutsch, suchen kannst. Die meisten der Keyword-Recherche Tools bieten Suchen in mehreren Sprachen an.

Probiere es einfach mal aus und optimiere deinen Unternehmensblog für Mr. Google, damit du gefunden wirst. Wenn du deinen Unternehmensblog auf WordPress schreibst, dann wird dir das Plugin Rankmath oder Yoast SEO weiterhelfen, indem es dich anleitet deinen Beitrag auf ein Keyword zu optimieren.

Diese Plugins sind übrigens die am häufigsten installierten Plugins auf WordPress Seiten. Warum? Weil die Suchmaschinenoptimierung für Betreiber von Blogs mittlerweile unerlässlich ist.

Fazit

Wie so oft gilt: die Mischung macht es aus!

Also setze nicht nur auf Mr. Google und auch nicht nur auf Facebook & Co.

Ersteres ist eine sogenannte Pull-Marketingmethode, d.h. dass der Besucher etwas tut, um auf deine Seite zu gelangen, nämlich dich bei Mr. Google zu suchen.

Social Media Kanäle sind in diesem Zusammenhang Push-Marketingmethode, d.h. du tust etwas dafür, damit du Besucher erhältst, indem du deine Beiträge über die Social Media Plattformen verbreitest. Beide Methoden sollen in Kombination miteinander verwendet werden, nur so kommt man zu messbaren Ergebnissen.

Und zu guter Letzt: messe deine Ergebnisse!

Herzlichst, deine

Karin

PS So, ich bin nun fertig mit dem Beitrag und werde nun nach unten scrollen und mir noch ansehen, was mir Rankmath so für Vorschläge macht, was ich an dem Blogbeitrag noch verbessern sollte. Manches davon werde ich mir näher ansehen, anderes werde ich einfach ignorieren – ich schreibe ja für dich und nicht für Rankmath oder Mr. Google 😉

PPS Wenn Du noch mehr über Google, SEO, Statistiken und Analytics lesen möchtest, dann schau auf die Seite Analytics für Einzelunternehmer und kleine Unternehmen. Dort habe ich alle Artikeln zu diesem Thema für dich aufbereitet. Und wenn du gar etwas dazu lernen möchtest, dann ist vielleicht der Analytics-Kurs etwas für dich.

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